Anno Domini 2005 reifte eine Idee in den Köpfen der Veranstalter. Ein Fest sollte geboren werden. Eine Veranstaltung, die den mittelalterlichen Jahrmärkten huldigt, die das einfache Volk erfreuten und den hohen Herren Abwechslung vom tristen Knechten, Ausbeuten und Bereichern gab.
In Lütau an der Alten Salzstrasse gelegen, im Fadenkreuz wichtiger Handelswege, genauer, im Dorf des Lut – des wilden Mannes, formte der Standort das Konzept mit: Die Besucher sollen allen begegnen können, die dereinst über die Salzstrasse gezogen sind: Händler, Reisende, Fahrende, Pilger. Nicht umsonst ist die aus dem 13. Jahrhundert stammende Dorfkirche dem heiligen Jakobus geweiht. Selbst die Heilige Brigitta soll in Lütau vorbeigezogen sein!
So trifft man an den Festtagen im Mai faszinierende Personen aus verschiedenen Epochen und Schichten des Mittelalters – größtenteils aber Hochmittelalter-Darsteller, worauf wir besonders stolz sind, denn sie sind rar gesät im nordischen Raum!
Aus dem kleinen Fest Pfingsten 2006, das trotz Dauerregen ein voller Erfolg wurde, ist mittlerweile ein zweitägiges Specatculum geworden, das seine Besucher im Bann hält. Wer einmal dem Charme dieser Veranstaltung erlegen ist, kommt immer wieder auf den historischen Annenhof zurück. Mit Herzblut arbeiten wir das ganze Jahr auf unsere „Festwoche" hin. Die Crew – Familie und Freunde- übertrifft sich wieder und wieder aufs Neue und wächst von Jahr zu Jahr.


